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Mittwoch, 04. Mai 2011 |
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Die "Bad Boys" Malte kl. Piening und Eike Joachimmeyer starten bei der RoboCup-WM vom 06.-10. Juli 2011 in Istanbul. Bereits bei ihrer ersten RoboCup-Teilnahme schafften die beiden Teilnehmer der Dammer Roboter-AG die Qualifikation für die WM. Begleitet werden die zwei Nachwuchprogrammierer des 7. Jahrgangs von Herrn Ellerbrake, der gemeinsam mit Herrn Rohe die Roboter-AG betreut.
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Donnerstag, 05. Mai 2011 |
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Nach erfolgreicher Teamregistrierung, Buchung der Flüge und Reservierung der Unterkunft steht nun unser vorläufiger Zeitplan fest.
Der Flug erfolgt am Dienstag (05. Juli) ab Düsseldorf mit Turkish Airlines nach Istanbul. Am Anreisetag steht den Teilnehmern aus Damme dann noch ein Nachmittag zum Akklimatisieren zur Verfügung. Am Mittwoch steht dann das Team-Setup auf dem Plan. Hier haben die Teilnehmer einen ganzen Tag Zeit zum ausgiebigen Testen, bevor dann von Donnerstag bis Samstag der Einzelwettbewerb ausgetragen wird. Am Sonntag steht dann der Bonuswettbewerb (Super-Team-Wettbewerb) der besten 12 Teams auf dem Zeitplan. Hier haben wir noch einen Titel zu verteidigen ;-) Der RoboCup endet am Sonntag Nachmittag mit der Siegerehrung. Am Montag ist dann noch ein Tag für die Erkundung der Stadt vorgesehen, bevor es am Dienstag Nachmittag nach Düsseldorf zurückgeht.
Übernachten werden die Dammer Teilnehmer übrigens im Hotel Zagreb im Stadtzentrum von Istanbul.
| Zeitplan RoboCup 2011 – Istanbul |
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| Di, 05. Juli |
Mi, 06. Juli |
Do, 08. Juli |
Fr, 8. Juli |
| Abflug |
Registrierung |
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| Düsseldorf |
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| 07:45 |
Eröffnung |
Wettbewerb |
Wettbewerb |
| Zeitv. +1 Stunde |
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(individual) |
(individual) |
| Ankunft |
Team Set-Up |
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| Istanbul |
[Testen] |
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Junior-Party |
| 11:55 |
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| Sa, 9. Juli |
So, 10. Juli |
Mo, 11. Juli |
Di, 12. Juli |
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Abflug |
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Istanbul |
| Wettbewerb |
Wettbewerb |
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14:10 |
| (individual) |
(superteams) |
Sightseeing |
Zeitv. -1 Stunde |
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Ankunft |
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Siegerehrung |
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Düsseldorf |
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16:25 |
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Dienstag, 05. Juli 2011 |
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Die Anreise von Damme mit dem Auto zum Düsseldorfer Flughafen und der Flug nach Istanbul zum Ataturk-Flughafen mit Turkisch Airlines verlief erstmal problemlos. Nach 7 Stunden Wegzeit sind wir um 11:45 Uhr Ortszeit in Istanbul gelandet. Es erwarteten uns sonnige 30 Celsiusgrade. Die Stimmung ist super. Jetzt wurde es anstrengender. Die Aufgabe, die sog. IstanbulCard, mit der man bargeldlos mit der Metro hin- und herfahren kann, zu erwerben, gelang zunächst nicht. Mit Mühe erwarben wir, mit in einem Supermarkt umgetauschten Lira, einige Plastik-Token, um mit diesen die Metro in Richtung Innenstadt zu besteigen. An der ersten Umstiegsstation konnten wir einem sehr netten Metromitarbeiter mit Händen und Füssen klarmachen, uns zu zeigen, wie wir an die Card kommen. Bereitwillig zeigte dieser uns den Weg zu einem Metroschalter und schenkte uns dann auch gleich die nächste Teilstrecke. Wichtig zu erwähnen: Die Istanbuler sind sehr hilfsbereit und freundlich! Auch wenn alle in der überfüllten Metro mit der Nase an die Scheibe gedrückt werden, Älteren, Schwächeren und deutschen Touristen wird respektvoll immer Platz gemacht. Den letzten halben Kilometer mussten wir unser Gepäck dann zu Fuß zum Hotel schleppen, bei sonnigen 30 Celsiusgraden. Geschafft. Ankunft im Hotel 14:15 Uhr.
Nach kurzer Pause erkundeten wir das Revier; ein kleines Restaurant um die Ecke verschaffte uns die nötigen Kräfte. Gegenüber beobachteten wir das Treiben vor einer Moschee. Das sollte unser nächstes Ziel sein. Der kurze Blick in das Innere der Moschee ist sehr beeindruckend. Ein riesiger Leuchter hängt mittig im ca. 15 m hohen kubischen Raum mit Kuppeldach. Die Innenwände sind reichlich verziert und der Boden mit kuscheligem Vellours-Teppich ausgelegt. Im Trubel der Stadt ein Ort der Ruhe und Besinnung. Tipp: Wenn beim Moscheebesuch ein Kopftuch fehlt, einfach jemanden fragen; die hilfsbereiten Istanbuler nehmen eins vom dafür vorgesehenen Kopftuch-Stapel im Eingangsbereich der Moschee.
Nach dem Moscheebesuch gerieten wir fast zufällig in einen der unterridischen Basare. Er ist etwa viermal so groß wie der alte Neumarkt-Tunnel in Osnabrück und es werden fast nur Anzüge und T-Shirts für Herren verkauft. Am hinteren Ausgang des Basars erreichten wir einen Bereich aus Gassen und Strassen in denen Geschäft an/über/unter/neben Geschäft Schmuck, Handys, Schuhe, Döner, Hüte, Kleider, ... einfach alles verkauft wird. Es scheint, als sei hier jeder Kaufmann oder Kauffrau und die Stadt bestehe nur aus Geschäften. Jede Gasse oder Strasse im Umkreis von 2 km ist eine Einkaufsmeile. Istanbul - ein einziges Einkaufszentrum. |
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Mittwoch, 06. Juli 2011 |
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Frisch und ausgeruht trafen wir uns um 8 Uhr zum Frühstücken am reichhaltigen Buffet und stellten fest, dass nur einige von uns den Ruf zum Gebet, der um halb 4 und halb 5 durch die Stadt hallte, gehört hatten. Nach einem gewöhnungsbedürftigen, aber ordentlichen Frühstück fuhren wir um 9 Uhr mit den beiden Teams der Goetheschule aus Hannover mit der Metro zu den Messehallen. Halle 9 bis 11 sind dem RoboCup vorbehalten und wir fanden schnell in Halle 11 unseren Platz.
Während Malte und Eike auspackten, aufbauten und erste Probeläufe fuhren, erkundeten Herr Ellerbrake sowie die begleitenden Eltern Frau Joachimmeyer und Herr kl. Piening die beiden übrigen Hallen. Besonders Bernard (kl. Piening) und Bianka (Joachimmeyer) waren fasziniert davon, was die FHs und Unis hier entwickelten und konstruierten. Auf einer gemütlichen Dachterrasse tranken wir noch einen Kaffee und genossen die Sonne, ehe wir beschlossen, einmal nach den Jungs zu sehen. Entlang der Absperrung gelangten wir in die Nähe des Arbeitsplatzes von Eike und Malte.
Verwundert registrierten wir unzufriedene Gesichter bei den beiden, lief der Roboter zu Hause doch problemlos über den Pacours. Was war los? Plötzlich kam er nicht mehr über zwei dicht hintereinander aufgeklebte Bleistifte. Eine Fehlersuche der beiden Jungs begann. Noch waren wir ganz entspannt und flachsten darüber, dass die Halle ja bis 23 Uhr geöffnet sei. Um 13.30 Uhr stärkten wir uns zwischendurch mit Döner und Pommes, um anschließend erneut an die Fehlersuche zu gehen.
Nachdem die beiden die Geschwindigkeit des Roboters herabgesetzt hatten, klappte es endlich mit den Bleistiften. Doch nun scheiterte der Roboter an der Rampe und die erneute Fehlersuche beunruhigte so langsam die Teambegleiter. Gegen 18 Uhr entdeckten die Jungs die Ursache: ein Kabelbruch beim Neigungssensor. Ein älterer Schüler aus einer anderen deutschen Gruppe half und lötete die Kabel wieder zusammen. Danke.
Malte und Eike starteten einen Probelauf, die Spannung stieg, doch immer noch schaffte er die Bleistifte nicht. Wieso das denn jetzt? Eine weitere Runde Fehlersuchen für das Team während die Begleiter die Ruhe bewahren mussten. Inzwischen wurden die Startzeiten für die ersten drei Läufe am nächsten Tag bekannt gegeben: erster Lauf 10:20 Uhr, zweiter Lauf 12:50 Uhr und dritter Lauf 15:20 Uhr. Gegen 21 Uhr lief der Roboter immer noch nicht durch und Malte und Eike waren schon sehr erschöpft, so dass wir beschlossen bald abzubrechen, um zum Hotel zurück zu fahren. Dort kamen wir dann um 22:15 Uhr an, machten uns kurz frisch und ließen den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Es bleibt also spannend, ob die beiden Dammer Roboterentwickler die Probleme noch vor dem ersten Lauf am Donnerstag in den Griff bekommen. Festhalten kann man auf jeden Fall schon einmal, dass es sich um die Weltmeisterschaften handelt. Probleme sind also mehr oder weniger eingeplant. Ein größeres von diesen könnte die Rampe darstellen, die doch recht steil aussieht. Vielleicht zu steil? Abwarten! |
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