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Rescue – erkundende Roboter suchen nach Opfern
Der Wettbewerb simuliert ein Rettungsszenario: In einem unzugänglichen Gebäude, das durch eine Katastrophe für menschliche Rettungskräfte nicht zu betreten ist, soll ein Roboter verschüttete Personen aufspüren und retten. Solche Rettungsroboter kommen in letzter Zeit immer stärker tatsächlich zum Einsatz. So erkundeten Roboter das unzugängliche Gelände nach einem Erdrutsch oder lieferten wichtige Aufklärungsarbeit bei der Opferbergung auf einem gekenterten Kreuzfahrtschiff. Dieses Szenario findet sich in vereinfachter Form beim Rescue Junior Wettbewerb wieder: Autonom fahrende Roboter müssen einen vorgegebenen Parcours durchfahren und parallel dazu bestimmte Problemsituationen meistern. Am Ende des Parcours muss ein „verschüttetes Opfer“ in eine Rettungszone gebracht werden.
Beim Rescue A bewegen sich die Roboter auf einer vorgegebenen Linie in verschiedenen Räumen. Punkte gibt es neben dem ordnungsgemäßen Durchfahren der Räume für das Bewältigen einer Rampe, dem Umfahren von Hindernissen und dem Bewältigen anderer Schwierigkeiten. Am Ende des Parcours muss in der "Red Zone", der eigentlichen Rettungszone, eine silberne Dose, die die verschüttete Person simuliert, in eine Evakuierungszone gebracht werden.
Beim komplexeren Rescue B durchfahren die Roboter ein Labyrinth, in dem verschütteten Personen durch wärmeabstrahlende Platten (5cm x 5cm) an den Seitenwänden des Parcours simuliert werden. Der Roboter muss autonom durch das Labyrinth finden und die "Opfer" lokalisieren.
Neben einer geeigneten Konstruktion benötigt der Roboter vor allem eine universelle Programmierung, da der genaue Streckenverlauf beim Start unbekannt ist. Somit muss das Fahrzeug autonom auf mögliche Probleme reagieren können. Ein Eingreifen während eines Wertungslaufs ist nur dem Schiedsrichter unter Verbuchung von Minuspunkten erlaubt.
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